12.12.2025

Erneut zwei „Highly Cited Researchers“ aus dem ARCN

Martin Reck (Großhansdorf) und Stefan Schreiber (Kiel) sind auch im Jahr 2025 als „Highly Cited Researcher“ ausgezeichnet worden. Sie gehören damit als einzige aus den Reihen des ARCN zu den meistzitierten Forschern ihres jeweiligen Forschungsfelds. Dies ergab die Auswertung von Fachartikeln der letzten elf Jahre, die das Medienanalyse-Unternehmens Clarivate durchgeführt hat.

Im Feld Klinische Medizin gehört Martin Reck als einziger ARCN-Forscher zu den am häufigsten zitierten Wissenschaftlerinnen Wissenschaftlern der Welt. Bei Stefan Schreiber ist dies der Bereich „Cross-Field“, der fachgebietsübergreifende Publikationen oder Veröffentlichungen in verschiedenen Feldern abbildet. Reck ist seit 2019 Highly Cited Researcher, Schreiber bereits seit 2014.

Insgesamt umfasst die Liste in diesem Jahr 7.131 Highly Cited Researcher Awards und 6.868 Personen, die sehr häufig von Fachkolleginnen und -kollegen zitierten wurden. Einige von ihnen sind in mehreren der 21 untersuchten Felder der Geistes- und Naturwissenschaften prämiert. Eine hohe Zitationsrate gilt gemeinhin als Ausweis einer großen Relevanz eines Fachartikels oder eines Forschenden für das jeweilige Feld.

An deutschen Institutionen arbeitende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nehmen im Ländervergleich erneut den vierten Platz ein – nach den Vereinigten Staaten, China und Großbritannien.

Analyse auf Basis quantitativer und qualitativer Kriterien

In die Analyse dieses Jahres flossen zwischen 2014 und 2024 veröffentlichte Fachartikel ein. Dafür berücksichtigte Clarivate das eine Prozent der Forschenden mit den meisten Zitationen aus jedem der 21 untersuchten Felder der Geistes- und Naturwissenschaften. Nach dieser rein quantitativen Auswertung wurden noch qualitative Maßstäbe angelegt, beispielsweise Autorinnen und Autoren ausgeschlossen, die eine exzessiv hohe Selbstzitationsrate aufweisen oder die in der Vergangenheit Publikationen wegen wissenschaftlichen Fehlverhaltens zurückziehen mussten. Zudem ließ Clarivate Fachartikel mit mehr als 30 Co-Autorinnen und -Autoren unberücksichtigt. Das Medienanalyse-Unternehmen führt Publikationsdatenbanken, die hohen Qualitätsstandards unterliegen.

Quelle: DZL-Website und Clarivate-Website

/jbul



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